AUFTRAGSARBEITEN

Wenn jemand mit einer Idee zu mir kommt, dann wird zuerst besprochen, für welchen Zweck die Arbeit gewünscht ist. Sobald das klar ist, können Details wie Farben, Größen, Menge des Schmuckes, Anordnung, Kosten, usw... besprochen werden. Am liebsten ist es mir, wenn ich wenige Vorgaben bekomme und ich meiner Kreativität einfach freien Lauf lassen darf. Viele meiner Kunden vertrauen mir einfach und lassen mich machen. Dabei entstehen die wundersamsten Dinge. Gerne halte ich Dich mit Bildern und Texten am Laufenden, auf Facebook findet man die "GoldSpinnerei"- Gruppe in der ich laufend zeige, an welchen Projekten ich gerade arbeite.  

Fatschenkindl in Gold und Blau

Die Kundin hat mir hier freie Hand gelassen, ich durfte das Kindl schmücken wie ich wollte, nur farblich wurde der Hintergrundstoff dann doch in Gold statt in Blau genommen.

Das gewickelte Jesuskind (In Faschen gewickelt- davon leitet sich der Begriff "Fatschen" ab) liegt  in seinem pompösen Bettchen in der Holzspandose.
Den Fatschenkind- Rohling aus Wachs habe ich gebraucht und sehr günstig auf einer Internet- Flohmarkt- Seite gefunden. Die Holzspandose ist eine Extra- Anfertigung aus Deutschland. Überzogen wurde die Dose sowie eine Bodenplatte aus Karton mit schönem Stoff in Beige und Gold. Danach wurde die Dose aussen mit einer sehr extravaganten Borte aus goldenen und blauen Garnen geschmückt und die Innenseite ebenfalls. Das Kindl hatte keine Haare als es zu mir kam, ich konnte bei meiner lieben Freundin Franziska in Scheibbs die Haare kaufen und das Kindl bekam einen goldenen Heiligenschein aus gewickeltem Golddraht mit weißen Perlen.
Es wurde dann in Stoff gekleidet und mit weißer Spitze verziert, danach kamen die Klosterarbeiten auf das Kind und rundherum.
Für den Deckel meldete sich ein Engel, der drauf wollte, auch hier wurde rundherum eine Borte befestigt und oben mit einem silbernen schmalen Band der Rand beklebt.
Damit das Kindl nicht zu tief unten in der Dose verschwindet, wurde unter die Bodenplatte einfach Papier untergelegt, das ich zu einer Rolle gedreht und kreisförmig reingelegt habe.
Nun fehlt nur noch ein kleiner Kopfpolster aus dem Beige- Goldenen Stoff den ich auch für die Bodenplatte und die Seitenwände genommen habe, dann kann es an die Kundin verschickt werden. Den Polster näht mir die Schwiegermama auf der Nähmaschine, er wird mit Watte ausgefüllt, damit der Kopf des Kindls ein bisschen höher kommt.

Fatschenkindl schmücken

Dieses Fatschenkindl hat seinen Weg vom Salzburgerischen zu mir ins Ybbstal gemacht um geschmückt zu werden. Eine Frau hatte es in ihrem Weihnachtsschmuck gefunden, wusste aber nicht, wo es herkam und fragte, ob man daraus irgendwas machen könnte.

Die von der Kundin bevorzugten Farben waren Rosa und Grün.

Ich habe noch bevor ich das Kindl bekam einen Plan gezeichnet und mich dann als es mit der Post gebracht wurde gestärkt mit der beiliegenden Schokolade an die Arbeit gemacht und am selben Abend war es fertig und lag in seinem Rosenbett... Die Vorderseite bildete rosa Samtstoff der über einen ovalen Karton gespannt wurde und mit einer Borte mit weißen Perlen geschmückt wurde. (Alles per Hand festgenäht) Das Kindl bekam Haare auf den Kopf, es wurde in Rosen gebettet und mit Klosterarbeiten geschmückt. Für die Rückseite suchte sich die Kundin ein Heiligenbildchen mit dem Jesuskind aus, darunter grünen Satinstoff auf dem Sonne Mond und Sterne zu sehen sind und eine Silberborte. Hier musste nun leider geklebt werden, da man nicht mehr nähen konnte, da die Vorderseite ja schon fertig war. Dieses Fatschenkindl wird nun in der Weihnachtszeit die Krippe der Kundin zieren.

Ahnenschrein

Für ihre verstorbenen Eltern und Großeltern wünschte eine Kundin sich einen kunterbunten Ahnenschrein und ließ mir dabei freie Hand. Ich durfte mich kreativ austoben und momentan bin ich bei der Fertigstellung des Werkstückes.

Diese 40 cm hohe Holzmadonna kam aus Deutschland zu mir und die Kundin wünschte sich die Farben Schwarz, Rot und Weiß,  weshalb ich mich an Granatperlen, schwarze Rosenkranzperlen und weiße Glasperlenblüten gehalten habe. Der etwas "fesselnde" Schmuck, den die Besitzerin ihr ursprünglich gab wurde nun aufgelockert, die Ranke umschließt das Kind und fällt mit den Kleiderfalten locker bis zum Boden.

Zarter Schmuck um eine Kriegerin weich werden zu lassen.

Die etwas kriegerische "Erdengöttin" bekam ich geschickt mit der Bitte, sie zu schmücken. Die Göttin hat selbst bestimmt was sie wollte, da hab ich mich nur von ihr führen lassen müssen. Jadesteine und rötliche Holzperlen, feine Drähte und nur für "untenrum" war die Ansage. ;-)

Schmuck für eine schmale Madonna aus dem 18. Jhdt.

Diese zarte Holzmadonna stammt von einem Flohmarkt aus Deutschland, wurde auf das 18. Jahrhundert geschätzt und die Besitzerin bat mich, sie zu schmücken und in einen Glassturz zu setzen.

Ich habe sehr zarte Blüten für sie gemacht und zu einem Kranz gebunden, der ihr nun zu Füssen liegt und an ihr hoch wächst. Der dunkel gebeizte Holzsockel passt perfekt dazu, als Bodenplatte habe ich Karton verwendet, der mit schönem Stoff in weinrot, bestickt mit Pailetten überzogen und mit einer feinen Goldborte benäht ist. Auch der Glassturz wurde mit einer Goldborte beklebt und mit einer kleinen Blüte geschmückt.

Madonna, intuitiv hergestellt...

Was schenkt man einem Mann, bei dem man sich für etwas bedanken möchte? Mein Auftrag war, ich solle mich intuitiv führen lassen. Und entstanden ist dabei diese schwarze Madonna aus Altötting mit Blüten in Orange und Schwarz, silbernen Blättern und  Goldblüten. Auch diese Madonna bekam einen Glassturz mit Sockel.